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Häufige Fragen

Scanner meldet „mehr als 15 MB“: So kommt dein Dokument doch bei scanJUMP an

Du scannst ein dickes Dokument, der Scanner rattert brav durch – und dann meldet er, die Daten seien zu gross. Bei scanJUMP kommt nichts an, im Dashboard bleibt es still. Das ist kein Fehler von scanJUMP, sondern eine Grenze in deinem Scanner. Und die bekommst du in zwei Minuten in den Griff.

Was die Meldung bedeutet

Die Meldung stammt von der Scanner-Software und lautet sinngemäss: „Die Grösse der gescannten Daten überschreitet die maximale Grösse. Daten mit einer Grösse von mehr als 15 MB können nicht gesendet werden.“ Bei ScanSnap-Geräten läuft sie unter den Fehlernummern B11Fg103 und B11Fg110.

Wichtig ist der Zeitpunkt: Der Scanner bricht ab, bevor er die E-Mail überhaupt verschickt. Deshalb taucht das Dokument nirgends bei scanJUMP auf – es war nie unterwegs. Im Postfach oder im Dashboard danach zu suchen, hilft in diesem Fall also nicht weiter.

Gut zu wissen: An scanJUMP darfst du deutlich grössere Dokumente schicken – bis 50 MB pro E-Mail. Die 15 MB sind allein die Grenze deines Scanners.

Die schnelle Lösung: Dateigrösse im Scanner senken

Zwei Einstellungen machen einen Scan gross: hohe Auflösung und Farbe. Beides brauchst du bei normalen Schriftstücken selten. Bei ScanSnap Home stellst du das so um:

  1. Profil auswählen Öffne ScanSnap Home und markiere in der Profilliste das Profil, mit dem du an scanJUMP schickst.
  2. Profil bearbeiten Klicke auf „Profile bearbeiten“ und dort auf „Detaileinstellungen“ unter den Scan-Einstellungen.
  3. Bildqualität senken Im Reiter „Scannen“ die Bildqualität eine Stufe niedriger wählen.
  4. Komprimierung erhöhen Im Reiter „Dateigrösse“ die Komprimierungsrate hochsetzen.
  5. Erneut scannen Dasselbe Dokument noch einmal einlesen – es liegt jetzt meist bei einem Bruchteil der bisherigen Grösse.

Die Bezeichnungen können je nach Softwareversion leicht abweichen, der Weg ist aber immer derselbe: Bildqualität runter, Komprimierung rauf.

Faustregel: Graustufen statt Farbe, 300 dpi statt 600 dpi. Rechnungen, Bescheide und Verträge bleiben damit einwandfrei lesbar – auch für die Texterkennung von scanJUMP. Farbe lohnt sich nur, wenn die Farbe selbst eine Information trägt.

Alternative: den Stapel teilen

Bei einem besonders dicken Dokument – etwa einem 40-seitigen Bescheid – kannst du auch in zwei Durchgängen scannen. Das funktioniert immer, hat aber einen Haken: Bei scanJUMP kommen dann zwei getrennte Dokumente an, nicht eines. Für zusammengehörende Unterlagen ist der Weg über Qualität und Komprimierung deshalb der bessere.

Wenn du regelmässig dicke Dokumente scannst

Wer öfter 40 Seiten und mehr einliest, läuft immer wieder gegen diese Grenze – mal knapp darunter, mal knapp darüber. Dann lohnt es sich, den Scanner gar nicht erst E-Mails verschicken zu lassen:

  1. In einen Ordner scannen Richte im Scanner ein Profil ein, das die PDF-Datei einfach auf deinem Rechner ablegt.
  2. Aus dem Mailprogramm senden Häng die Datei dort an eine E-Mail an deine scanJUMP-Adresse.

Damit ist die Scanner-Grenze aus dem Spiel. Es gilt dann nur noch das Limit deines E-Mail-Anbieters – bei Gmail und Outlook typischerweise 20 bis 25 MB.

Häufige Fragen

Kommt das Dokument vielleicht später doch noch an?

Nein. Der Scanner hat die E-Mail nie abgeschickt. Du musst das Dokument mit angepassten Einstellungen neu einscannen.

Ich habe die Qualität gesenkt und es ist immer noch zu gross. Was jetzt?

Prüfe, ob wirklich Graustufen eingestellt sind – viele Profile scannen automatisch in Farbe. Hilft auch das nicht, teile den Stapel in zwei Durchgänge.

Leidet die Erkennung, wenn ich die Qualität senke?

Bei Textdokumenten nicht. 300 dpi in Graustufen sind der übliche Standard für Belege und Schriftverkehr. Erst deutlich darunter wird es für die automatische Erkennung schwierig.

Gilt diese Grenze auch für andere Scanner?

Der Wert unterscheidet sich je nach Hersteller und Modell, das Prinzip ist aber dasselbe. Der Lösungsweg – Qualität senken, Komprimierung erhöhen, notfalls teilen – gilt für jedes Gerät.

Wie gross darf eine E-Mail an scanJUMP sein?

Bis 50 MB. In der Praxis limitiert dich eher dein eigener E-Mail-Anbieter, wenn du die Datei vom Rechner aus verschickst.

Noch kein scanJUMP im Einsatz?

Scannen, abschicken, fertig – den Rest erledigt die KI: sinnvoller Dateiname, richtiger Ordner.

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