scanJUMP funktioniert mit jedem Scanner und jedem Multifunktionsdrucker, der Scan-to-Mail beherrscht – herstellerunabhängig und ohne Zusatzsoftware. Das Prinzip ist immer gleich: Das Gerät schickt den Scan per E-Mail direkt an dein scanJUMP-Postfach, den Rest erledigt die KI. Diese Anleitung zeigt die fünf Schritte, die bei jedem Gerät gleich ablaufen.
Was du brauchst:
- Einen Scanner oder Multifunktionsdrucker mit der Funktion „Scan an E-Mail“ (oft auch „Scan-to-E-Mail-Server“ genannt)
- Die Zugangsdaten eines eigenen E-Mail-Kontos, z. B. deines Büro-Postfachs (Server, Port, Benutzername, Passwort – die Daten nennt dir dein Mail-Anbieter)
- Rund fünf Minuten Zeit
Schritt 1: Postfach-Adresse kopieren
In scanJUMP unter „Postfächer“ findest du die persönliche E-Mail-Adresse deines Kanals (sie endet auf @cl.scanjump.de). Kopiere sie – das ist das Ziel für alle Scans.
Schritt 2: Gerät ins WLAN oder Netzwerk bringen
Einmalig am Gerät: WLAN wählen und Passwort eingeben – oder das Netzwerkkabel einstecken. Danach zeigen die meisten Geräte im Display oder im Netzwerkbericht ihre IP-Adresse an. Die brauchst du im nächsten Schritt.
Schritt 3: Scan-to-E-Mail einrichten (ohne Hersteller-Cloud)
Öffne im Browser die IP-Adresse deines Geräts und trage unter „Scannen an E-Mail-Server“ (je nach Hersteller auch „Scan to E-Mail“ oder „E-Mail-Versand“) die SMTP-Daten deines eigenen Mail-Kontos ein – zum Beispiel des Büro-Postfachs. Üblich sind Server, Port 587, Benutzername und Passwort.
Gut zu wissen: So versendet das Gerät direkt selbst – ganz ohne Hersteller-Konto oder Cloud-Umweg. Nicht jedes Gerät kann das; worauf du beim Kauf achten solltest, steht weiter unten.
Schritt 4: Kanal-Adresse als Kurzwahl anlegen
Speichere die kopierte Postfach-Adresse als Favorit, Kurzwahl oder Shortcut – bei vielen Geräten geht das als eigene Kachel auf dem Startbildschirm. Ab jetzt genügt ein Tastendruck zum Scannen und Versenden.
Schritt 5: Teststapel scannen
Ein paar Belege einlegen, Kurzwahl drücken, fertig. Wenige Minuten später liegt jedes Dokument benannt im richtigen Ordner deiner Cloud-Ablage, und die Zusammenfassungs-Mail verlinkt jedes Ergebnis.
Tipp: Scannst du mehrere Dokumente in einem Stapel, lege das Patch-T-Trennblatt aus den Postfach-Einstellungen dazwischen – so erkennt scanJUMP zuverlässig, wo ein Dokument endet und das nächste beginnt.
Warum kein Hersteller-Cloud-Konto?
Manche Scanner (etwa die ScanSnap-Reihe) können E-Mails nur über die Cloud des Herstellers senden – jeder Scan macht dann einen Umweg über fremde Server, und es braucht ein zusätzliches Konto. Geräte mit „Scan-to-E-Mail-Server“ wie die Brother-ADS-Reihe senden direkt per SMTP: Das Dokument geht vom Gerät ohne Zwischenstation an dein scanJUMP-Postfach. Achte beim Gerätekauf deshalb auf diese Funktion.
Geräte-Anleitungen und Empfehlungen
- Brother ADS-1800W und ADS-4700W einrichten – unsere empfohlenen Geräte mit direktem Mail-Versand
- ScanSnap iX1600 und iX2500 mit scanJUMP nutzen – funktioniert, aber nur über das ScanSnap-Cloud-Konto
Noch keinen passenden Scanner? Empfehlungen und Geräte-Pakete inklusive Einrichtungsservice findest du direkt in der scanJUMP-Kontoverwaltung.
Übrigens: Auch ganz ohne Scan-to-Mail kannst du scanJUMP nutzen: PDF-Anhänge aus deinem E-Mail-Postfach an deine scanJUMP-Adresse weiterleiten, PDFs direkt im Browser hochladen, oder den Scanner in den Eingangsordner des scanJUMP Connectors auf deinem Rechner oder NAS scannen lassen – alles wird genauso verarbeitet.
